Das Residenzschloss Mergentheim ist ein perfektes Ziel für einen Familienausflug im Taubertal – besonders jetzt mit der Sonderausstellung „Elefanten. Wildtiere und Kulturikonen“ 🐘🏰. Dich erwarten spannende Elefanten-Fakten, ein lebensgroßes Wollmammut mit Jungtier, interaktive Stationen (inklusive Fotostation 📸) und eine kleine Schloss-Entdeckungsaufgabe für Kinder: Findest du den versteckten Elefanten? 👀
Wenn du nach einem wetterfesten Ausflugsziel suchst, das Kinder begeistert und nebenbei richtig viele Aha-Momente liefert, dann bist du hier goldrichtig. 👨👩👧👦
Dieser Beitrag wurde am 4. März 2026 erstellt.
Advertorial
Das Residenzschloss Mergentheim mit Kindern: So wird dein Besuch zum Abenteuer
👉 Erst bekommst du einen schnellen Schloss-Überblick, dann wirds elefantisch 🐘 – und am Ende tauchen wir nochmal richtig tief ins Schloss ein.
Warum das Residenzschloss Mergentheim Kinder begeistert (und Eltern gleich mit)
Geschichte zum Anfassen: Hier wird’s nie langweilig

Hier fühlt sich Geschichte nicht nach „Bitte einmal auswendig lernen“ an, sondern nach echtem Entdecken.
Du läufst durch Räume, in denen vor Jahrhunderten wichtige Entscheidungen getroffen wurden – und plötzlich ist das Mittelalter nicht mehr nur ein Wort aus dem Schulheft, sondern ein Ort, in dem du wirklich stehst.
Gerade mit Kindern ist das genial: Statt „Erzähl mal, wie das früher war“ passiert hier ganz automatisch ein „Oh wow, guck mal!“ – und zack, sind alle mitten drin.
Das Schloss schafft es, Vergangenheit greifbar zu machen, ohne dass es trocken wird: Du schaust, staunst, fragst nach – und merkst erst später, dass du gerade ganz nebenbei Kulturgeschichte eingesammelt hast. 😉
Staunen garantiert: Rittersaal, Kapitelsaal & „Guck mal da!“-Momente

Zwischendrin gibts im Residenzschloss Mergentheim immer wieder diese Momente, in denen du automatisch langsamer wirst – weil es einfach so viel zu sehen gibt. Mal stehst du in einem prunkvollen Saal und denkst: „Okay, hier wurde definitiv nicht leise gefeiert.“ 😄 Dann wieder entdeckst du Details an Wänden und Decken, die Kinder plötzlich zu kleinen Spürnasen machen: „Mamaaa, da ist ja was versteckt!“ Und wenn ihr danach frische Luft braucht, ist der Schlossgarten (bzw. der Bereich draußen) genau der richtige Kontrast: kurz durchatmen, Beine ausschütteln, vielleicht ein kleiner Snack – und dann gehts mit neuer Energie wieder rein. Dieses Wechselspiel aus Staunen drinnen und Pause draußen macht den Schlossbesuch mit Kindern so angenehm.
Wie lange lohnt sich’s? Meine Zeit-Empfehlung für Familien

Wieviel Zeit du einplanen solltest, hängt vor allem davon ab, wie alt deine Kinder sind (und wie schnell bei euch „Hunger!!!“ gerufen wird 😄). Für einen entspannten Besuch im Residenzschloss Mergentheim empfehle ich dir mindestens 1,5 bis 2 Stunden – dann könntet ihr die wichtigsten Räume sehen, euch zwischendurch kurz sammeln und auch mal stehen bleiben, ohne dass alles im Turbo-Modus passiert.
Wenn du zusätzlich die Sonderausstellung wirklich in Ruhe anschauen willst, plane lieber 2 bis 3 Stunden ein – vor allem, wenn deine Kids Spaß an Mitmach-Stationen, Suchaufgaben oder Fotopunkten haben. Und falls du nur wenig Zeit hast: Auch 90 Minuten können funktionieren – dann fokussierst du dich am besten auf Highlights + Ausstellung (und hebst dir den Rest fürs nächste Mal auf). Denn das ist das Schöne am Schloss: Es läuft nicht weg. 😉

⏰ Zeitplan für euren Besuch im Residenzschloss Mergentheim (mit Kindern)
- Kurz & knackig (ca. 60–90 Min.)
Highlights im Schloss + ein schneller Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung. - Entspannt (ca. 1,5–2 Std.)
Schlossräume in Ruhe anschauen, kleine Pausen einbauen, genug Zeit fürs Staunen & Entdecken. - Mit Ausstellung & Mitmach-Stationen (ca. 2–3 Std.)
Schloss + Sonderausstellung ohne Stress, inklusive Suchaufgabe/Fotostation & „Aha“-Stopps.
WÜRZI-Tipp: Lieber ein Highlight weniger, dafür ohne „Schnell schnell!“ – dann bleibt’s für alle schön. 😉
Die aktuelle Sonderausstellung: Elefanten. Wildtiere und Kulturikonen
Und wenn du nach all den prunkvollen Räumen, Geschichten und Schloss-Details denkst: „Okay – jetzt noch ein Highlight für die Kids, bitte!“ … dann kommt die Sonderausstellung genau richtig. Denn im Residenzschloss Mergentheim wartet aktuell eine Ausstellung, die Familien fast automatisch in ihren Bann zieht: „Elefanten. Wildtiere und Kulturikonen“.
Hier geht es nicht nur um „Tierwissen“, sondern um richtig spannende Fragen: Warum faszinieren uns Elefanten seit Jahrtausenden? Wie lebten Mammuts – und was haben sie mit unserer Region zu tun? Und warum tauchen Elefanten plötzlich in Mythen, Kriegen, Kunstwerken und sogar in Schlossdecken auf?
Das Schöne: Du musst dafür kein Museumsprofi sein. Die Ausstellung ist so aufgebaut, dass du einfach losgehen kannst – und deine Kinder unterwegs immer wieder etwas entdecken, anfassen, vergleichen oder bestaunen. Perfekt, wenn du ein wetterfestes Ausflugsziel suchst, das Spaß macht und ganz nebenbei ziemlich viele Aha-Momente liefert. 🐘✨
Lebensgroßer Wow-Moment: Die Wollmammut-Mama mit ihrem Mammut-Kind
Schon beim Betreten der Ausstellung wartet ein echter Wow-Moment: das lebensgroße Wollmammut mit seinem Jungtier. Detailreich gestaltet, mit zotteligem Fell (aus echten Pferdehaaren) und gewaltigen Stoßzähnen, steht es beeindruckend im Raum (und reicht bis knapp unter die Decke 😅) – und macht sofort klar, welche Dimensionen diese Tiere einst hatten.
Gerade für Kinder wird hier Urzeit plötzlich greifbar. Vielleicht bleibst auch du staunend stehen und fragst dich: Wie schwer war so ein Mammut? Warum ist es ausgestorben? Und wie nah würde man sich so einem Tier wohl trauen?
Besonders schön ist die Darstellung mit dem Jungtier. Sie zeigt nicht nur die Größe und Kraft der Tiere, sondern auch ihre familiären Strukturen – ein wunderbarer Anlass, mit Kindern über Schutz, Zusammenhalt und das Leben in der Herde ins Gespräch zu kommen.
Das ist für mich definitiv einer der eindrucksvollsten Momente der Ausstellung – und ein echtes Foto-Highlight noch dazu. 📸
Wusstest du, dass sich Wollhaarmammuts vor rund 700.000 Jahren in Sibirien aus dem Steppenmammut entwickelten und sich später über die ganze Nordhalbkugel ausbreiteten – in Herden, die wie bei heutigen Elefanten oft von einer Leitkuh angeführt wurden? Und das Verrückteste: Die letzten Wollhaarmammuts lebten noch vor etwa 4.000 Jahren auf der Wrangelinsel – also zu einer Zeit, als in Ägypten schon die großen Pyramiden gebaut wurden.



Klick! Die Fotostation für dein Familien-Erinnerungsfoto

Die interaktive Fotostation lädt dazu ein, selbst kurz Teil der Ausstellung zu werden und ein Erinnerungsbild mit nach Hause zu nehmen. Gerade für Familien ist das eine schöne Möglichkeit, den Besuch festzuhalten – zwischen Staunen, Lachen und großen Augen.
Dabei wird auch deutlich, wie eng die Geschichte der Elefanten mit der des Menschen verknüpft ist. In früheren Zeiten wurden die Tiere nicht nur bewundert, sondern auch genutzt – als Arbeitstiere, im Zirkus oder sogar im Krieg. Feldherrn wie Hannibal trieben Elefanten über die Alpen – eine enorme Belastung für die Tiere, die dabei Kälte, Hunger und Strapazen ausgesetzt waren.
Die Ausstellung verschweigt diese Aspekte nicht, sondern regt dazu an, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen: Wie sind Menschen früher mit Tieren umgegangen? Und was können wir heute besser machen?
So entsteht neben einem schönen Erinnerungsfoto auch ein Moment des Nachdenkens – über Verantwortung, Respekt und Schutz dieser beeindruckenden Tiere.


Dein WÜRZI-Fotospot-Tipp: Mach doch gleich am Eingang der Ausstellung ein Foto von dir, indem du dich direkt vor das Plakat stellst! 😉📸👌
Anfassen erlaubt: Das Zahnfühlspiel – und warum alle Zähne anders sind

Ein kleines Highlight – gerade für Kinder – ist das Zahnfühlspiel. Hier wird Wissen nicht nur gelesen, sondern buchstäblich begriffen: Wie fühlt sich so ein riesiger Zahn eigentlich an? Wie groß ist er – und wie passt das überhaupt in den Kopf eines Elefanten?
Beim Zahnfühlspiel wird schnell klar: Zahn ist nicht gleich Zahn – und schon gar nicht bei Elefanten. Denn je nach Art (und Epoche!) sehen die Zähne und Stoßzähne ganz unterschiedlich aus: mal kräftiger, mal schlanker oder mal stärker gebogen – und bei den urzeitlichen Verwandten wie dem Mammut sowieso wieder ganz anders.
Genau das macht die Station so spannend: Durch Fühlen und Vergleichen wird sichtbar (und spürbar), wie sehr sich verschiedene Elefantenarten an ihre Lebensräume angepasst haben – und dass man an Zähnen oft mehr „ablesen“ kann, als man denkt.
Für Kinder ist das ein echter Aha-Moment: Plötzlich entdecken sie Unterschiede, die man beim bloßen Anschauen leicht übersieht. Und ganz nebenbei entstehen die besten Fragen: „Warum sind die so anders?“ – „Was hat der gefressen?“ – „Und welcher Zahn gehört zu welchem Elefanten?“
Urzeit aus der Region: Mammuts im Taubertal (echt jetzt!)

Weißt du, was ich richtig krass fand? Dass Mammuts nicht nur „irgendwo ganz weit weg in der Urzeit“ gelebt haben – sondern hier bei uns in der Gegend, im Taubertal! 😳
In der Ausstellung im Residenzschloss Mergentheim kann man nämlich echte Mammut-Knochen sehen, die bei Ausgrabungen in der Region gefunden wurden. Also keine Nachbildung – sondern wirklich Knochen von einem Mammut, das vor super, super langer Zeit hier unterwegs war.
Ich musste sofort überlegen: Ist das Mammut damals vielleicht genau da langgelaufen, wo heute Autos fahren? 🤯
Und das Mammut war nicht mal uralt, sondern wohl noch jünger als 30 Jahre – also quasi Mammut-„jung“. Die Forschenden denken, dass es wahrscheinlich nicht von Menschen getötet wurde, sondern vielleicht krank war oder nicht genug zu fressen hatte. Das macht irgendwie traurig … aber auch spannend, weil man plötzlich merkt: Mammuts waren echte Tiere mit einem echten Leben.
Ich fand das total aufregend, weil sich die Urzeit dadurch plötzlich nicht mehr wie ein Märchen anfühlt – sondern wie eine Geschichte, die direkt vor unserer Haustür passiert ist.
Aha-Wissen zum Staunen: Elefanten können so vieles!

Hier hatte ich sooo viele AHA-Momente im gleichen Raum, wo die Mammuts ausgestellt sind!
An der Tafel Elefanten-Spezialwissen bin ich ehrlich gesagt hängen geblieben wie ein Kind vorm Süßigkeitenregal – weil wirklich jede Info so ein „Waaas?!“ auslöst. Zum Beispiel: Elefanten sind überraschend gute Schwimmer – auf den Andamanen (Indischer Ozean) wurden sie sogar dazu gedrillt, riesige Strecken bis zu 48 km zwischen Inseln zu schwimmen (und mussten dann auch noch beim Holzeinschlag helfen … puh!).
Und dann wieder ganz anders, aber genauso spannend: Indische Elefanten bekommen im Alter helle Flecken, fast wie Sommersprossen – besonders am Rüssel, an den Ohren und an der Stirn.

Und es geht noch besser: Große Elefanten haben zwar kaum natürliche Feinde – aber sie fürchten sich offenbar nicht vor Mäusen, sondern vor Bienen! 🐝 (Nähere Infos auch dazu findest du in der Ausstellung.)
Afrikanische Elefanten schlafen übrigens nur etwa vier Stunden am Tag – den Rest der Zeit sind sie gefühlt im „Snack & Walk“-Modus unterwegs: fressen, laufen, Wasserstellen suchen, Schattenplätze finden. Und ganz zum Schluss kam der Moment, bei dem ich wirklich laut gelacht habe: Im Kölner Zoo gab es wohl früher einmal das Kommando „Pischi pischi“ – damit Elefanten auf Signal pinkeln, sodass der Urin regelmäßig untersucht werden kann. Tja, Wissenschaft ist manchmal … sehr praktisch. 😄



Weißt du, was der Unterschied zwischen afrikanischen und indischen Elefanten ist?: Afrikanische Elefanten sind meist größer und haben riesige Ohren, die aussehen wie kleine Fächer. Indische (asiatische) Elefanten sind eher kleiner, haben rundere, kleinere Ohren – und oft haben nur die Männchen große Stoßzähne.
Der Goethe-Elefant: spannend, schlau – und ein bisschen traurig

Eines der eindrucksvollsten (und irgendwie auch traurigsten) Kapitel der Ausstellung ist für mich der „Goethe-Elefant“: ein echter, historisch überlieferter Elefant, der im 18. Jahrhundert in Kassel in der Menagerie des Landgrafen lebte – als exotische Sensation seiner Zeit. Damals gab es ja noch keine Zoos, wie wir sie heute kennen – und viele Tiere waren schlicht allein, angekettet und nicht artgerecht gehalten.
Besonders spannend (und ja: ein bisschen Gänsehaut) ist der wissenschaftliche Part: Goethe hat sich später den Schädel dieses Elefanten für seine anatomischen Studien ausgeliehen – und damit tatsächlich Forschungsgeschichte berührt. Und genau an so einem Elefantenschädel hängt auch diese irre Zyklopen-Geschichte: Weil in der Schädelmitte ein großes Loch sitzt, hielten Menschen früher Schädel-Funde teils für „einäugige Riesen“ – dabei ist das Loch schlicht die Nasenöffnung / Ansatzstelle für den Rüssel; die eigentlichen Augenhöhlen liegen seitlich und werden leicht übersehen.
Und dann kommt der Teil, der im Bauch kurz schwer wird: Dieser Kasseler Elefant starb 1780 bei einem Unfall in der Karlsaue – und am Schädel sind sogar Spuren dieses Sturzes dokumentiert. Man spürt bei diesem Exponat gleichzeitig: Faszination (weil Wissenschaft und Geschichte greifbar werden) – und Traurigkeit, weil Menschen mit Tieren damals Dinge gemacht haben, die wir heute sehr kritisch sehen.
Mini-Schatzsuche im Schloss: Findest du den Elefanten?

Jetzt kommt der Teil, den Kinder lieben (und Eltern heimlich auch 😄): Im Residenzschloss gibt es noch einen „versteckten“ Elefanten, der nicht zur Sonderausstellung sondern dauerhaft zum Schloss gehört. Auf dem Faltblatt zur Elefantenausstellung wird daraus eine kleine Schatzsuche: Wer den Elefanten entdeckt, kann mit seiner Lösung zur Museumskasse gehen – und bekommt dort eine kleine Überraschung.
Was genau das Geschenk ist? Tja … das bleibt ein Geheimnis. 😉 (Mir wurde es auch nicht verraten.) Aber eben das macht den Anreiz ja so schön: ein bisschen Detektivarbeit, ein bisschen Spannung – und am Ende ein kleines „Juhu, ich hab’s geschafft!“-Gefühl, das den Schlossbesuch für Kinder nochmal extra besonders macht.
WÜRZI-Tipp: Das Faltblatt zur Ausstellung am besten gleich am Anfang schnappen – dann kannst du den Elefanten-Fund ganz nebenbei in deinen Rundgang einbauen.
Kombi-Tipp: Der nächste Schloss-Elefant wartet gleich in Weikersheim

Wenn du nach der Elefantenausstellung im Residenzschloss Mergentheim noch nicht genug von Rüsseltierspuren hast, dann Achtung: Der nächste Elefant wartet gleich um die Ecke – im Rittersaal von Schloss Weikersheim!
Das ist so ein Moment, wo du kurz denkst: „Okay, Elefanten scheinen Schlösser echt zu mögen.“ 😄 Und dieser hier ist ein ganz besonderer – denn er ist kein echtes Tier, sondern ein gemalter Überraschungsgast.
Der Elefant! 🐘
Mitten im Deckenstuck – direkt gegenüber vom Bildnis der Gräfin Magdalena – prangt dieser Elefant mit (finde ich) richtig schönen Augen. Und das Beste: Der Künstler hatte höchstwahrscheinlich nie einen echten Elefanten gesehen. Genau wie später Tiepolo in der Würzburger Residenz, der ebenfalls einen „Fantasie-Elefanten“ malte, ohne je live einem begegnet zu sein. (Man merkt’s ein bisschen, zum Beispiel an den Ohren – aber gerade das macht ihn so knuffig. 😉)
Wenn du jetzt gleich noch mehr wissen möchtest über Schloss & Schlossgarten Weikersheim, dann verrate ich dir gerne noch mehr Schlossgeheimnisse in meinem Blogbeitrag über dieses Weikersheimer Familienausflugsziel – inklusive über den „Schloss-Elefanten“.
Lass uns nun aber wieder zurückkehren ins Residenzschloss Mergentheim. 👇
Extra-Tipp: Familienführung „Stark, sanft und klug!“
Wenn du die Elefantenausstellung noch intensiver erleben willst, lohnt sich die Familienführung Stark, sanft und klug! – denn hier gibts Kulturgeschichte und Biologie kindgerecht aufbereitet.
Mo, 6. April 2026 – 14.30 Uhr
Sa, 23. Mai 2026 – 14.30 Uhr
Sa, 6. Juni 2026 – 14.30 Uhr
Sa, 27. Juni 2026 – 14.30 Uhr
Sa, 1. August 2026 – 14.30 Uhr
Do, 10. September 2026 – 14.30 Uhr
Sa, 24. Oktober 2026 – 14.30 Uhr
Sa, 21. November 2026 – 14.30 Uhr
Bitte melde dich im Voraus an: Rufe entweder an unter 079 31 / 123 06 0 oder schicke eine Mail an: info@schloss-mergentheim.de
Außerdem ist diese Führung als Gruppenführung an zusätzliche Terminen buchbar.
Schloss-Details zum Verlieben: Das darfst du drinnen nicht verpassen
Wie alles begann: Vom Deutschen Orden zur Residenz

Vielleicht erbauten im 12. Jahrhundert die Grafen von Lauda eine Burg auf der Ostseite des Ortes Mergentheim. Und möglicherweise erweiterten später die wohlhabenden Grafen von Hohenlohe diese Anlage zu einer imposanten Wasserburg. Die Anfänge der Baugeschichte werden gerade auf den Prüfstein gestellt und neu erforscht.
Auf jeden Fall ist die Anlage belegt mit dem Besitzwechsel zum Deutschen Orden und den Herren von Hohenlohe im Jahre 1219: die drei Grafen von Hohenlohe schenkten diese Burg und ihr gesamtes Vermögen dem neu gegründeten Deutschen Orden, nachdem sie an einem Kreuzzug teilgenommen hatten.
Von da an entwickelte sich das „Deutsche Haus zu Mergentheim“ zu einer repräsentativen Residenz des Deutschen Ordens. Erst als Napoleon im Jahr 1809 den Deutschen Orden auflöste, verblasste der Glanz dieser Residenz.
Heute gehört das Schloss zu den wichtigsten Museen von Nordwürttemberg. Du kannst das beeindruckende Residenzschloss mit deiner Familie betreten und nicht nur in die faszinierende Geschichte des Deutschen Ordens eintauchen.
Was der Deutsche Orden war?: Er war so etwas wie eine Mischung aus Rittern und Mönchen. Die Männer trugen Rüstung und ein weißes Gewand mit einem schwarzen Kreuz – und sie wollten Menschen helfen, Kranke pflegen und ihre Gebiete schützen. Später wurde der Orden sehr mächtig und besaß viele Burgen, Städte und Schlösser – auch in Mergentheim, wo er lange Zeit sein wichtiges Zuhause hatte. Und das Spannende: Den Deutschen Orden gibt es heute noch, aber er kämpft natürlich nicht mehr, sondern arbeitet vor allem sozial und karitativ, zum Beispiel um Menschen zu helfen und zu pflegen.



Das musst du gesehen haben: Berwart-Treppe & Blick-Wow

Unter der Leitung des talentierten Baumeisters Blasius Berwart verwandelte sich die mittelalterliche Wasserburg des Deutschen Ordens in Mergentheim in eine prächtige Schlossanlage. Besonders bekannt ist seine Berwart-Treppe: Du findest diese Wendeltreppe im nordwestlichen Treppenturm des Schlosses. Der Baumeister Blasius Berwart (1530-1589) verband bei diesem Highlight der Schlossanlage geschickt traditionelle Konstruktionsmethoden mit schmückenden Elementen der italienischen Hochrenaissance.



Mörike im Schloss: Dichter, Märchen & kleine Original-Schätze

Im Mörike-Kabinett vom Residenzschloss Mergentheim triffst du diesen deutschen Dichter, der für sieben Jahre direkt in der aufblühenden Kurstadt Bad Mergentheim lebte: Eduard Mörike. Zwischen 1844 und 1851 wohnte er mit seiner Schwester Klara am Marktplatz. In dieser Zeit lernte er auch seine spätere Frau Margarethe kennen.
Die beiden Highlights dieser Mörike-Ausstellung sind zwei Originale: eine Puppe, mit der Mörike wahrscheinlich als Kind spielte, sowie ein Haushaltsbuch mit vielen kleinen Zeichnungen von ihm zu seinem Mergentheimer Alltag.
Besonders spannend hinsichtlich der Familien ist für mich die Tatsache, dass Mörike selbst auch Märchen geschrieben hat! Das wohl berühmteste ist sein Kunstmärchen Der alte Silvester und das Jahrkind. Vielleicht steht dieses Märchenbuch ja sogar zu Hause in deinem Bücherregal?!



(Diese drei Fotos vom Mörike-Kabinett stammen vom Residenzschloss Mergentheim)
Mini-Welten: Puppenstuben zum Staunen

In der Puppenstuben-Sammlung tauchst du ein in die Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Viele kleine Highlights dieser liebevoll restaurierten Puppenstuben nehmen dich mit in vergangene Zeiten: mundgeblasene Gläser und Kronleuchter, echte Wachskerzen, winziges Geschirr aus Porzellan, Satinvorhänge und sogar auch Bettvorleger aus echtem Fell.
Zu den Prunkstücken der Sammlung gehören ein Haubenladen (etwa 1830), ein Puppenhaus (1858), eine begehbare Apotheke (1880), ein Papiertheater (1900) sowie ein Spielzeugladen (1930).
Steinzeit im Schloss: Das Familiengrab, das Fragen weckt

Im Ausstellungsbereich Vor 4.500 Jahren im Taubertal erwartet dich eine bedeutende Entdeckung: das Hockergrab von Althausen. Dieses einzigartige Fundstück kam erst im Jahr 1939 ans Licht! In diesem Grab wurden vier Steinzeit-Menschen gemeinsam bestattet.
Hockergräber gehören zu den ältesten bekannten Bestattungsformen. Ihre Bezeichnung leitet sich von der spezifischen Position der Verstorbenen ab, bei der ihre Arme und Beine angewinkelt sind, so als würden sie hocken.
Ich finde es unheimlich faszinierend, wie neue Forschungsergebnisse die Beziehungen dieser vier Menschen zueinander erklären können: Durch genetische Analysen geht man jetzt davon aus, dass es sich um eine „Patchwork-Familie“ handelt.
Gut zu wissen (damit der Ausflug entspannt bleibt)
Öffnungszeiten auf einen Blick

Sommersaison: 1. April bis 31. Oktober:
Mi – So, Feiertage 10:30 – 17 Uhr
Wintersaison: 1. November bis 31. März:
Mi – Sa 14 – 17 Uhr, So & Feiertag 10:30 – 17 Uhr
Letzter Einlass ist 16 Uhr.
Geschlossen: montags, dienstags sowie am 24.12., 25.12. und 31.12.
An den Konzerttagen von Live im Schloss sind die Öffnungszeiten vom Residenzschloss Mergentheim verkürzt. An den übrigen, konzertfreien Tagen begrüßt dich das Residenzschloss mittwochs bis sonntags wie üblich von 10:30 bis 17 Uhr.
Eintritt & Tickets

Der Zugang zur Playmobil Ausstellung im Residenzschloss Mergentheim ist im Eintrittspreis zum Schloss enthalten:
Kinder bis einschließlich 5 Jahren können kostenlos das Residenzschloss und die Sonderausstellungen besuchen. Erst ab 6 Jahren muss Eintritt gezahlt werden.
Eintrittspreise für den freien Rundgang: Erwachsene: 8 € + Erwachsene mit Kurkarte: 7,20 € + Ermäßigte: 4 € + Familien: 20 € (gilt für Eltern und ihre Kinder)
Sonderführungen kosten 6,50 € für Kinder (Schlossbesichtigung auf eigene Faust den ganzen Tag lang inklusive). Der Reguläre Eintritt beträgt 4 € – die Führung kostet also 2,50 € Aufpreis (Material ist enthalten).
Sonderführungen für Kinder kosten pauschal 100 € (max. 20 Teilnehmer) / 180 € für Erwachsene.
Anfahrt & Parken (stressfrei)

Du warst noch nie in diesem Schloss? Dann wundere dich nicht, dass du am Straßenrand Schilder siehst, auf denen es aktuell noch als Deutschordensschloss angekündigt wird. Das ist aber das richtige Schloss (in Bad Mergentheim gibt es nur dieses eine) und du bist auf dem richtigen Weg! 😅

Zum Parken solltest du mit deinem Auto am besten in das benachbarte Parkhaus Altstadt Schloss fahren, denn auf den schmalen Straßen vor dem Schlosseingang findest du selten freie Parkplätze. Außerdem bekommst du in diesem Parkhaus die erste Stunde deiner Parkzeit geschenkt.
Shop & Mitbringsel

Der Museumsshop hält allerlei tierisch schöne Erinnerungen bereit: liebevoll gestaltete Elefanten in verschiedenen Größen, Bücher über die faszinierenden Rüsseltiere, kleine Mitbringsel und besondere Fundstücke rund um die Ausstellung. Hier findest du garantiert etwas, das große Augen macht – ob als Andenken oder kleines Geschenk. Nimm dir gerne ein Stück Elefanten-Magie mit nach Hause und lass das Staunen vom Besuch im Residenzschloss Mergentheim noch ein bisschen anhalten. 🐘

Allgemeine Bücher zum Schloss, Tassen und ähnliches runden das Angebot ab. Besonders erwähnenswert ist ein Museumskoffer, den du dir hier kostenlos ausleihen kannst, um mit deinen Kids auf den Spuren eines Deutschordensritters zu wandeln.
Und wenn kleine Füßchen müde werden, steht hier auch ein Bollerwagen zum kostenlosen Ausleihen.



Pause im Schlosscafé im Schlossgarten

Gleich neben dem Residenzschloss lädt dich das Café im Schlossgarten zum Stärken und Verweilen ein: In der besonderen Atmosphäre zwischen den historischen Mauern des Residenzschlosses, mächtigen Platanen und grünen Gärten bietet dir das Team ein buntes Angebot für Klein und Groß an: Du hast die Wahl zwischen Torten und hausgebackenen Kuchen, zwischen frischen Speisen zum Frühstück, Mittagstisch oder Abendessen.
Das Schlosscafé ist im Sommer 9:30-21 Uhr geöffnet und im Winter von 9:30-18 Uhr. Donnerstags ist es geschlossen.
Adresse & Kontakt
Residenzschloss Mergentheim I Schloss 16 I 97980 Bad Mergentheim
Tel. 07931 / 123 06 0 I Mail: info@schloss-mergentheim.de I Instagram: @residenzschlossmergentheim I Facebook: Residenzschloss Mergentheim I www.schloss-mergentheim.de
Weitere Familien-Ziele in der Nähe vom Residenzschloss

Das historische Residenzschloss Mergentheim befindet sich in einer malerischen Umgebung. Hier findest du auch eine Vielzahl von weiteren familienfreundlichen Ausflugszielen. Dies sind meine Vorschläge:
1. 🐺 Wildpark Bad Mergentheim: Tauche ein in die Natur und besuche den Wildpark Bad Mergentheim. Hier kannst du verschiedene Tierarten in naturnahen Gehegen beobachten und einen Tag voller Spaß und Abenteuer verbringen.
2. 🏰 Schloss & Schlossgarten Weikersheim – noch mehr für kleine Ritter & große Stauner& Schlossgarten Weikersheim: Nur wenige Kilometer vom Residenzschloss Mergentheim entfernt wartet schon das nächste Schloss-Abenteuer.
Besonders beeindruckend ist der prachtvolle Rittersaal – und wenn du genau hinschaust, entdeckst du dort ebenfalls einen Elefanten als kunstvolles Detail. Der weitläufige Schlossgarten mit seinen einzigartigen Zwergen und barocken Figuren lädt außerdem zum Schlendern, Staunen und Verschnaufen ein.
👉 Einen ausführlichen Familienbericht mit vielen Bildern und Tipps findest du hier: Schloss & Schlossgarten Weikersheim: 15 Dinge, die Familien bei ihrem Ausflug dort begeistern.
3. 💦 Solymar Therme: Entspanne in der Solymar Therme und genieße eine Auszeit vom Alltag. Tauche ein in die wohltuenden Thermalbäder oder hab Spaß auf der Indoor-Rutsche.
4. 🤽 Freibad: Unweit von der Playmobil Ausstellung im Residenzschloss Mergentheim kannst du an frischer Luft im Sommer rutschen, baden und schwimmen. Laufe oder fahre dazu einfach weiter Richtung Solymar Therme.
5. 🏫 Historische Altstadt: Erkunde die historische Altstadt von Bad Mergentheim und schlendere durch die malerischen Gassen. Entdecke hübsche Fachwerkhäuser, gemütliche Cafés und kleine Geschäfte.
Suchst du eine Übersicht über diese und mehr Tipps in der Nähe? Dann kann ich dir meinen einmaligen Freizeitratgeber Würzburg für Kids & Co wärmstens empfehlen. 🤗👌🏼📖
Fazit: Warum sich das Residenzschloss Mergentheim für einen Ausflug mit Kindern immer lohnt

Das Residenzschloss Mergentheim ist genau die Art Ausflugsziel, die Familien lieben: geschichtsträchtig, wetterfest, überraschend abwechslungsreich – und dabei nie „zu museumig“.
Du kannst hier durch beeindruckende Säle streifen, spannende Details entdecken (ja, inklusive verstecktem Elefanten 😉) und merkst ganz nebenbei: Geschichte kann sich richtig lebendig anfühlen.

🐘 Mit der aktuellen Sonderausstellung Elefanten. Wildtiere und Kulturikonen kommt noch ein echtes Highlight obendrauf: vom lebensgroßen Wollmammut mit Jungtier bis zu interaktiven Stationen, bei denen Kinder mitmachen dürfen statt nur zu schauen.
Und wenn du Lust auf ein Rundum-Erlebnis hast, lohnt sich ein Blick ins Begleitprogramm – vor allem die Familienführung Stark, sanft und klug! ist eine richtig schöne Ergänzung.



Unterm Strich: Wenn du einen Familienausflug suchst, der Staunen + Lernen + kleine Abenteuer-Momente verbindet, bist du im Residenzschloss Mergentheim goldrichtig.
Und das Beste: Selbst wenn ihr nicht alles schafft – du hast direkt einen Grund, wiederzukommen. 😉🤩🏰🐘
👉🏼 Jetzt bist du dran 😍: Warst du schon mal im Residenzschloss Mergentheim? Und welches Highlight würdest du Kindern dort als Erstes zeigen? 😊

